Geboren in München und aufgewachsen in Heidelberg, studierte er Regie am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Parallel zu seiner Ausbildung war er zwei Jahre im Assistententeam von Peter Zadek bei Produktionen am  Akademietheater in Wien und an den Kammerspielen in München.

 

Regiearbeiten u.a. am Deutschen Theater Göttingen, den Münchner Kammerspielen, dem Schauspiel Leipzig, dem Staatstheater Karlsruhe, dem Ernst Deutsch Theater in Hamburg, dem Renaissancetheater in Berlin, dem anhaltischen Theater Dessau, für das Kunstfest Weimar, die Stiftung Schloss Neuhardenberg und das Vertebra Theatre in Shanghai.

Ausserdem in Berlin in der freien Szene an den Sophiensaelen, der Neuköllner Oper, dem Theater am Halleschen Ufer und dem Ballhaus Naunynstrasse.

 

Neben seiner Regietätigkeit hat er an Schauspielschulen unterrichtet und war für mehrere Tanztheatergruppen als Dramaturg tätig.

 

Als Produzent, Autor, Regisseur und Spieler ist er ausserdem an der Web-Serie HEUTE MÜLLER beteiligt.

 

2011 erschien im Henschel-Verlag sein Buch TRAUMBERUF REGISSEUR.

 

 

Termine

Kleines Theater Berlin

TÖRLESS

Inszenierung/Textfassung Boris von Poser

nach der Erzählung von Robert Musil

 

Februar   29. um 20:00 Uhr

 

März            1. um  18:00 Uhr

                  20. um 20:00 Uhr

                   21. um 20:00 Uhr

                   22. um 18:00 Uhr

 

                       "Kunstvoll puristisch und zielgenau erzählt Boris von Poser mit dem hervorragenden Ensemble von dieser herzlosen Pubertät, die in ihrer psychologischen Verästelung schon subkutan die Machtpathologien des Nationalsozialismus andeutet. ...

                      Boris von Poser findet in seiner klaren, klugen Inszenierung für diese Gedankenexperimente eindringlich stilisierte Bilder - und ebenso für die geradezu mechanisch ausgeübten Gewaltakte. Mit hochkonzentrierter physischer Energie wird eine Choreographie aggressiver Ausbrüche gezeigt."

                                                       Irene Bazinger, 14.01.'20 Berliner Zeitung

 

"TÖRLESS im Kleinen Theater lässt keinen unberührt. ... Den Schauspielern gelingt ein ungeheuer intensives, eindringliches Kammerspiel."

                                               Ulrike Borowcik, 16.01.'20 Berliner Morgenpost

 

                              "Mit der Schlussszene erfolgt noch ein grandios satirischer Seitenhieb auf das Bildungssystem. Die Pädagogen tappen, hier wortwörtlich mit Taschenlampen, völlig im Dunkeln. Ihr Unverständnis für den jungen Törless hätte wohl nicht besser verbildlicht werden können."

                                                              Maria Glaser, 16.01.'20 UnAuf Online

 

 

Vertebra Theatre Shanghai

抄写员巴特比

BARTLEBY, DER SCHREIBER

Inszenierung/Textfassung Boris von Poser

nach der Erzählung von Herman Melville

 

nominiert in drei Kategorien für den 

Chinese Theatre Award 2018

  

Weitere Vorstellungen in Planung.

 

 

Kleines Theater Berlin

PIQUE DAME

Inszenierung/Textfassung Boris von Poser

nach der Erzählung von Alexander Puschkin

 

März          11. um 20:00 Uhr

                   13. um 20:00 Uhr    Gastspiel in Eutin

 

 "Gezockt wird in dem intensiven Kammerspiel nicht nur mit Karten, sondern auch mit Gefühlen. Ein doppelbödiges, zeitloses Spiel, das bei aller Tragik auch komisch daherkommt."

                                           Ulrike Borowcik, 10.09.'17 Berliner Morgenpost

 

 

Theater Lüneburg

FRÜHLINGSERWACHEN

Tanztheater von Olaf Schmidt

nach Frank Wedekind

Dramaturgie und Co-Regie Boris von Poser

 

Premiere  am 23.05.'20 um 20:00 Uhr

 

weitere Vorstellungen:

 

Juni                 4. um 20:00 Uhr

                         5. um 20:00 Uhr

 

 

Kleines Theater Berlin

SWITZERLAND

Joanna Murray-Smith

Inszenierung Boris von Poser

 

weitere Vorstellungen iPlanung

 

"In seiner schönen und klaren Inszenierung macht Boris von Poser die Gefährdungen der Künstlerin durch ihre Kunst ebenso deutlich, wie durch die Welt, an der sie sich abmüht. Dass der Abend dazu animiert, wieder mal Highsmith zu lesen, ist ein vorzüglicher Nebeneffekt."

                                                    Irene Bazinger, 15.01.'18 Der Tagesspiegel

 

 

Theater der jungen Welt

NICOBOBINUS

Inszenierung Boris von Poser

Fassung Katrin Lange

nach dem Roman von Terry Jones

 

weitere Vorstellungen iPlanung

 

"Es sind Kobolz schießende Phantastereien, bestückt mit allerlei schrullig bizarrem Personal. Erzähllandschaften, durch die bunte Seifenblasen schönster Absurditäten treiben – und das gern vor dem Hintergrund einer gewissen Dunkelheit. Eine sehr englische Neigung zu gelegentlich recht schwarzem Humor inklusive. All das gilt auch für „Nicobobinus“. Und all das findet sich jetzt beglückenderweise auch in der TdJW-Adaption des Stoffes durch Regisseur Boris von Poser."

                                                                           Steffen Georgi, 18.11.'18 LVZ

 

          "Boris von Posers Inszenierung könnte Kinder wie Erwachsene gleichermaßen neugierig auf die Buchvorlage machen."

                                        Martin Schöler, 21.11.'18 Leipziger Internet Zeitung

 

      "Das Theater der Jungen Welt schafft es auch dieses Jahr wieder, ein generationenübergreifend faszinierendes Stück für die Herz-Kälteflüchtigen aufzubereiten."

                                         Volly Tanner, Ahoi Leipzig, Dezember/Januar 2018

 

 

theater.land

SOMMER IN BRANDENBURG

Inszenierung/Textfassung Boris von Poser

nach dem Roman von Urs Faes

  

"Goldrichtig ist Posers Entscheidung, Faes' Roman über weite Strecken als szenisches Oratorium aufzuführen. Textsplitter werden von dem 24 Akteure umfassenden Ensemble wie eine multimediale Installation in den Raum gerufen. (...) Ein Glücksgriff auch die Zusammensetzung der Spieler aus Profis und Amateuren. Die souverän agierenden Amateure bieten den Profis ein solides Fundament. 

SOMMER IN BANDENBURG ist ein schöner, ein grosser Theaterabend."

                                Rüdiger Braun, 04.09.'18, Märkische Allgemeine Zeitung

 

"Die sachliche Erzählhaltung, mit der Boris von Poser und sein Ensemble sich der Geschichte nähern, kommt zunächst ganz ohne vorauseilende Rührung aus, Einfühlung wird nur für Momente und nur versuchsweise zugelassen. Eine solche strenge Form traut man Laien meist nicht zu, die sollen oft nur fürs Authentische zuständig sein - Boris von Poser hat es ihnen aber zugetraut, und das lohnt sich."

                                                                        Gabi Hift, 01.09.'18, Nachtkritik

 

 


Theater Lüneburg

DER ZAUBERBERG

Tanztheater von Olaf Schmidt

nach dem Roman von Thomas Mann

Dramaturgie und Co-Regie Boris von Poser

 

 

"Nun haben Lüneburgs Ballettchef Olaf Schmidt und Co-Regisseur Boris von Poser aus 1008 Seiten einen zweistündigen Tanzabend gefiltert. Zehn Minuten Beifall am Ende zeigen: gewonnen!"

                                                  Hans-Martin Koch, 21.01.'19, Landeszeitung

 

"Claudia Rietschel wechselt einzig mithilfe eines roten Gesichtsschleiers von der Oberin zur "Tuberkulose", von der Hüterin des Lebens zum Engel des Todes. Ein nebensächlicher Akt nur - so famos exekutiert, dass einem beim Hinschauen schüttelfrostig ums Herz wird."

                                                                           Dorion Weidmann, 3/19, tanz