Geboren in München und aufgewachsen in Heidelberg, studierte er Regie am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Parallel zu seiner Ausbildung war er zwei Jahre im Assistententeam von Peter Zadek bei Produktionen am  Akademietheater in Wien und an den Kammerspielen in München.

 

Regiearbeiten u.a. am Deutschen Theater Göttingen, den Münchner Kammerspielen, dem Schauspiel Leipzig, dem Staatstheater Karlsruhe, dem Ernst Deutsch Theater in Hamburg, dem Renaissancetheater in Berlin, dem anhaltischen Theater Dessau, für das Kunstfest Weimar, die Stiftung Schloss Neuhardenberg und das Vertebra Theatre in Shanghai.

Ausserdem in Berlin in der freien Szene an den Sophiensaelen, der Neuköllner Oper, dem Theater am Halleschen Ufer und dem Ballhaus Naunynstrasse.

 

Neben seiner Regietätigkeit hat er an Schauspielschulen unterrichtet und war für mehrere Tanztheatergruppen als Dramaturg tätig.

 

Als Produzent, Autor, Regisseur und Spieler ist er ausserdem an der Web-Serie HEUTE MÜLLER beteiligt.

 

2011 erschien im Henschel-Verlag sein Buch TRAUMBERUF REGISSEUR.

 

 

Termine

Theater Lüneburg

DOSTOJEWSKI IDIOT SCHWANENSEE

Tanztheater von Olaf Schmidt

nach Motiven von F. M. Dostojewski

Dramaturgie und Co-Regie Boris von Poser

Uraufführung

 

      „Endlich einmal wieder richtig etwas los auf der Bühne: großes Gefühlskino, live und in Farbe, schöne Frauen, charismatische Männer und die wunderschöne Schwanenmusik, gespielt von den Lüneburger Symphonikern unter der Leitung von Gaudens Bieri. Zwei grandiose Werke der russischen Romantik gleichzeitig, das könnte auch zuckersüßer Kitsch mit werden, aber natürlich haben Schmidt und Poser souverän alle Karies-Klippen umschifft.“

Frank Füllgrabe, 15.01.'23 Landeszeitung

 

           „Und tatsächlich passen Musik, Tanz und Thematik hier erstaunlich gut zusammen. Es fällt gar nicht schwer, sich von den Bildern zu befreien, die einem bei den „vier kleinen Schwänen“ oder den anderen sattsam bekannten Stellen zwangsläufig durch den Kopf gehen, zumal Olaf Schmidt die Reihenfolge der Musik komplett durcheinandergewirbelt und um gut eine dreiviertel Stunde gekürzt hat. (…)

In diese tragische Geschichte verwoben sind zwei weitere Ebenen. Zum einen die der Kinder. Denn alle Protagonisten reden im Roman von ihrer von Gewalt und Demütigungen geprägten Kindheit. Auch Dostojewski selbst hatte einen sadistischen Vater und wurde viel geprügelt. Als Gegenstück dazu schildert Dostojewski das heilende Element: Die Kinder des Schweizer Dorfes, in dem Myschkin während seines Sanatoriumsaufenthaltes lebte, grenzen eines der Mädchen aus, weil sie verführt und damit unrein geworden war. Myschkin, der Gutmensch, leitet die Gruppe jedoch dazu an, sie nicht zu verurteilen und wieder in ihre Mitte aufzunehmen. Das verarbeitet Olaf Schmidt einem fulminanten Ensemble.

Die zweite Ebene betrifft Ippolit, einen jungen, schwer an Tuberkulose erkrankten Studenten, der weiß, dass er nur noch wenige Wochen zu leben hat. Er beschließt, die Gesellschaft mit all dem zu konfrontieren, was ihm im Angesicht des Todes durch den Kopf gegangen ist. In dieser Gnadenlosigkeit ist er gewissermaßen ein Gegenentwurf zu Myschkin. Es geht um die Guillotine (Dostojewski selbst war einmal zum Tode verurteilt und erst in allerletzter Minute begnadigt worden), die Kinder, den Tod, das Christusbild von Holbein nach der Kreuzabnahme (Sinnbild für die Todesstunde und das, was einem Menschen in diesen Sekunden durch den Kopf gehen mag), und schließlich um die Überwindung des Todes – grundsätzliche Fragen des Seins also. Olaf Schmidt hat für diesen Part einen jungen Schauspieler engagiert, der sechs Texte spricht, die direkt aus dem Roman entlehnt sind und den Tanz immer wieder unterbrechen. So scheucht Ippolit als Störfaktor immer wieder die St. Petersburger aus ihrer Hoffart auf und erinnert sie an ihre eigene Vergänglichkeit. Ippolit hält der Gesellschaft damit einen Spiegel ihrer selbst vor: Was nützt ihr im Angesicht des Todes all die Gefallsucht, das Geld, die Habgier? Nichts. Und das Leben kann ja schon morgen zu Ende sein. Richard Erben, als einziger im Ensemble in einen Schlabber-Pullover in ausgewaschenem Grün mit ebensolchen Strumpfhosen gekleidet, spricht diese Texte mit großer Präsenz und ebenso großer Präzision.“

Annette Bopp, Tanznetz, 18.01.'23

 

Januar          27. um 20:00 Uhr

 

Februar        3. um 20:00 Uhr

                       5. um 18:00 Uhr

                       8. um 20:00 Uhr

                       12. um 18:00 Uhr

                       16. um 20:00 Uhr

                       18. um 20:00 Uhr

                       24. um 20:00 Uhr

 

März              11. um 20:00 Uhr

 

April              23. um 18:00 Uhr

 

 

Kleines Theater Berlin

TRAUMNOVELLE

Inszenierung/Textfassung Boris von Poser

nach der Erzählung von Arthur Schnitzler

 

März     7. um 20:00 Uhr

 

            "Ach, was war das für ein Rauschen im Blätterwald, als Stanley Kubrick 1996 mit den Dreharbeiten zu seinem Film EYES WIDE SHUT begann. Frei nach Arthur Schnitzlers 1926 erschienener TRAUMNOVELLE erzählte es von einem Ehepaar, dem es eigentlich wunderbar geht. Aber unter der wohlsituierten Oberfläche brodeln unterdrückte Begierden und Sehnsüchte, die den schönen Schein eines Tages ungezügelt torpedieren. Für diese zwei Menschen in der erotischen Energiekrise hatte er Nicole Kidman und Tom Cruise engagiert, damals miteinander verheiratet und immer wieder gern in den Schlagzeilen.

                                 Mit solchem Hollywood-Glamour hat der Regisseur Boris von Poser natürlich nichts im Sinn, wenn er jetzt im Kleinen Theater in Friedenau die originale TRAUMNOVELLE inszeniert. Er ist ein Spezialist für literaturbasierte, hochverdichtete Aufführungen, die keine große Bühne ud keine großen Stars brauchen. Sie überzeugen stattdessen durch die genaue Lektüre der Texte und das intensive Zusammenspiel der Mitwirkenden. Insofern ist dieses Werk bestens gewählt, entfalten sich die Konflikte darin doch im engen kammerspielhaften Kontext."

Irene Bazinger, tip Berlin 17/22

 

                           "One tries not to objectify actors based on their looks, but as this play is based on the same novel as Tom Cruise‘s horny shagfest EYES WIDE SHUT, it seems appropriate to note, firstly, that everyone in this performance is really attractive. ( … )

This adaption, written by the director, cleverly uses only two actors who alternate between playing the central roles of Fridolin and Albertina and giving narration or filling the show‘s other roles.“

ExBerliner 10/22

 

"Das Publikum dankte es allen Beteiligten mit großem Applaus."

Gernot Volger,  Stimme der Hauptstadt.Berlin , 06.11.'22

 

 

Theater Lüneburg

GREEN LIGHT

Tanztheater von Olaf Schmidt und Tiago Manquinho

Dramaturgie und Co-Regie Boris von Poser

Uraufführung

 

             "Eine Uraufführung über die seismographischen Schwingungen einer Lost Generation im Bindungsprozess, die das Publikum im Theater Lüneburg aufwühlte und begeisterte. (...)

Niemand ist herauszustellen, weil alle über ihre Grenzen gehen: Sarah Altherr, Clément Coudry-Herlin, Samuel Dorn, Rhea Gubler, Irene La Monaca, Phong Le Tan, Vicent Munoz Amo, Hugo Prunet, Claudia Rietschel und Elena Trägler zeigen im spartanischen Bühnenbild von Manuela Müller hinreißend faszinierendes Tanztheater, das einmal mehr diesem Genre einen effektvollen, künstlerisch ambitionierten Stempel aufdrückt, der weit über Lüneburg ausstrahlen dürfte."

Hans-Jürgen Rickert, 07.06.'22 Landeszeitung

 

 

Theater Lüneburg

BLUTHOCHZEIT

Tanztheater von Olaf Schmidt

nach Motiven von Federico Garcia Lorca

Dramaturgie und Co-Regie Boris von Poser

Uraufführung

 

         "In 32 Kapiteln, verteilt auf rund 100 Minuten, führen Schmidt und Boris von Poser als Dramaturg und Co-Regisseur in Lorcas Welt, durch sein Werk, seine Zeit und sein persönliches Schicksal. Das ist viel Stoff in kurzer Zeit. Doch der Abend funktioniert auch jenseits der verschachtelten inhaltlichen Stränge: Als Geschichte von Frauen, die Freiheit suchen, aber in Zwängen erstickt werden, als Stück über Machismo, und archaische Welt, Eros und Tod. (...)

So ist ein herausfordernder, poetischer, ästhetisch reicher, künstlerisch fesselnder Abend entstanden. Ballett und Ballettschöpfer werden mit Standing Ovations verabschiedet."

Hans-Martin Koch, 26.04.'22 Landeszeitung

 

                                     "Dieses schwere und düstere Material mit den zeitlosen Hauptthemen „Liebe“ und „Tod“ (irgendwer wird immer umgebracht) hat Olaf Schmidt zusammen mit dem Dramaturgen und Co-Regisseur Boris von Poser zu einem fulminanten Ballettabend verarbeitet, dem die Geschichte der „Bluthochzeit“ zwar einen Rahmen gibt, der aber auch die in den anderen Stücken vorkommenden Aspekte mit aufgreift. „Bluthochzeit“ ist kein Handlungsballett, sondern ein skizzenartiges Kaleidoskop, das die jahrhundertelang eingefahrenen gesellschaftlichen Strukturen Spaniens spiegelt – und ebenso den Widerstand dagegen. (…) Ein grandioser Abend.“

Annette Bopp, 3.05.'22 tanznetz

  

                                    “Im Zentrum steht die titelgebende «Bluthochzeit», Figuren aus «Yerma», «Bernarda Albas Haus» und «Doña Rosita bleibt ledig» tauchen wie Gäste auf der unheilschwangeren Hochzeitsfeier auf. Das ist raffiniert gelöst und geht wahrscheinlich aufs Konto des vom Sprechtheater kommenden Dramaturgen und Co-Regisseurs Boris von Poser.“

                   Falk Schreiber,  tanz 6/22

 

 

KünstlerAdvokatInnen in der Villa Elisabeth Berlin

TROTZ ALLEDEM - AF AL PI CHEN - אף על פי כן

Inszenierung/Text Boris von Poser

Stückfassung in Zusammenarbeit

mit Susanne Felicitas Wolf

nach den Erinnerungen von Zvi Aviram,

Gad Beck, Jizchak Schwersenz und Edith Wolff

Uraufführung

 

              "Als Heinz Abrahamsohn am 27. Februar 1943 nach Hause kommt, trifft er niemanden an. Ein Nachbar richtet dem 16-Jährigen aus, wo er sich melden soll, um gemeinsam mit seinen Eltern in den Osten deportiert zu werden. Daraufhin entschließt sich Abrahamsohn, unterzutauchen. Bald schon begegnet er der zionistischen Jugend-Widerstandsgruppe Chug Chaluzi (Pionierkreis), die ihm in den verbleibenden Kriegsjahren entscheidenden Halt gibt. Er überlebt im Untergrund. Aus Heinz Abrahamsohn wird in Israel Zvi Aviram. Dort wird er seine Erinnerungen an jene Zeit in Berlin aufschreiben.

Der Theaterregisseur Boris von Poser hat für eine Bühnenfassung auf dessen Lebensgeschichte zurückgegriffen, die in deutscher Sprache unter dem Titel Mit dem Mut der Verzweiflung erschien. (…) Es ist die Geschichte eines weitgehend in Vergessenheit geratenen jüdischen Widerstands in Nazi-Deutschland – aus dem kollektiven Bewusstsein verdrängt durch die gigantischen Verbrechen der Schoa, der auch Mitglieder von Chug Chaluzi zum Opfer fielen. (…)

Die Zuschauer erwartet ein Theaterabend, der vom schieren Lebenswillen und der Courage der Widerstandsgruppe Chug Chaluzi und ihrer Helfer kündet. Das Ensemble um den Autoren-Regisseur Boris von Poser hat über die üblichen Theaterbesucher hinaus ein bestimmtes Zielpublikum vor Augen. Im Gespräch mit der Jüdischen Allgemeinen erklärt er: »Die Geschichte von Chug Chaluzi zeigt für Jugendliche heute eine frische Perspektive auf die damalige Zeit und ist damit ein starker emotionaler Anknüpfungspunkt für diesen Zuschauerkreis.«"

Gerhard Haase-Hindenberg, 14.04.'22, Jüdische Allgemeine

 

Vertebra Theatre Shanghai

抄写员巴特比

BARTLEBY, DER SCHREIBER

Inszenierung/Textfassung Boris von Poser

nach der Erzählung von Herman Melville

 

nominiert in drei Kategorien für den 

Chinese Theatre Award 2018

  

Weitere Vorstellungen in Planung

 

"Die Chemie zwischen den beiden Schauspielern, der zum Nachdenken anregende Charakter des Themas, die prägnante Choreographie und der raffinierte Umgang mit der Bühne... all das zusammen macht BARTLEBY DER SCHREIBER zu einem großartigen Theaterabend." 

 

 

Kleines Theater Berlin

TÖRLESS

Inszenierung/Textfassung Boris von Poser

nach der Erzählung von Robert Musil

 

Weitere Vorstellungen in Planung

 

                          "Boris von Poser findet in seiner klaren, klugen Inszenierung für diese Gedankenexperimente eindringlich stilisierte Bilder - und ebenso für die geradezu mechanisch ausgeübten Gewaltakte, die Basini über sich ergehen lassen muss. Mit hochkonzentrierter physischer Energie wird eine Choreographie aggressiver Ausbrüche gezeigt.

                         Kunstvoll puristisch und zielgenau erzählt Boris von Poser mit dem hervorragenden Ensemble von dieser herzlosen Pubertät, die in ihrer psychologischen Verästelung schon subkutan die Machtpathologien des Nationalsozialismus andeutet."

Irene Bazinger, 13.01.'20 Berliner Zeitung

 

             "Den Schauspielern gelingt ein ungeheuer intensives, eindringliches Kammerspiel. Es zeigt, wie ungehemmter Machtmissbrauch und Gewalt Menschen abstumpfen lassen und somit die Entstehung totalitärer Regime vorantreiben. Ein dunkler Bühnen-Albtraum"

Ulrike Borowcik, 16.01.'20 Berliner Morgenpost

 

                                                   "Mit der Schlussszene erfolgt noch ein grandios satirischer Seitenhieb auf das Bildungssystem. Die Pädagogen tappen, hier wortwörtlich mit Taschenlampen, völlig im Dunkeln. Ihr völliges Unverständnis für den jungen Törless hätte wohl nicht besser verbildlicht werden können."

Maria Glaser 16.01.'20 UnAuf

 

 

Theater Lüneburg

ROOM

Tanztheater von Olaf Schmidt

Dramaturgie und Co-Regie Boris von Poser

Uraufführung

 

                   "Es sind Geschichten für locker drei Stunden, die als Miniaturen in nur 65 Minuten vorüberstreichen. Ihre Fülle kurzer Szenen lassen Olaf Schmidt und Co-Regisseur Boris von Poser ineinandergleiten. Zugleich verflechten sie Erzählstränge wie farbige Bänder. So steht jede Szene für sich, und doch wächst ein Ganzes als Raum für Assoziationen, Gedanken, Empfindungen."

Hans-Martin Koch, 12.10.'20 Landeszeitung

 

                                                                    "Und so hat dieser Raum zwar enge Grenzen, aber er atmet auch eine ungeheure Weite, eine Positivität und Willenskraft, die eben die Kehrseite dieser unseligen Zeit ist, die uns so viele Beschränkungen auferlegt, so viel Verzicht, die aber auch Raum lässt für Nachdenklichkeit, für Besinnung, für das Erkennen des Wesentlichen. Von diesen Bewegungen der Tänzer*innen im Raum, die sich nie zu nahe kommen und doch einander so nah sind, geht eine zwingende Kraft aus, die für das Verbindende steht, für das Miteinander. Was für eine Symbolik!"

Annette Bopp, 16.10.'20 tanznetz

 

 

theater.land

SOMMER IN BRANDENBURG

Inszenierung/Textfassung Boris von Poser

nach dem Roman von Urs Faes

Uraufführung

  

"Nach ihrer ersten und letzten Liebesnacht malen sie sich aus, was aus ihnen hätte werden können, wenn ihr Traum von der gemeinsamen Ausreise nach Palästina in Erfüllung gegangen wäre. Aber nur Lissy darf gehen, Ron muss in Brandenburg zurückbleiben. (...)

In der Szene zwischen den Hauptdarstellern Florian Sumerauer und Barbara Stephenson kulminieren die Stärken der Bühnenfassung des Romans SOMMER IN BRANDENBURG in der Paretzer Scheune. Die Darsteller sind Figuren und Erzähler zugleich. Sie sprechen Teile des 2014 erschienenen Buchs von Urs Faes und zugleich den Text der Liebenden. Obwohl die Akteure dabei auf blankem Boden stehen, meinen wir das alte Holzbett und den Nachthimmel zu sehen. (...)

Goldrichtig ist Posers Entscheidung, Faes' Roman über weite Strecken als szenisches Oratorium aufzuführen. Textsplitter werden von dem 24 Akteure umfassenden Ensemble wie eine multimediale Installation in den Raum gerufen. (...) Ein Glücksgriff auch die Zusammensetzung der Spieler aus Profis und Amateuren. Die souverän agierenden Amateure bieten den Profis ein solides Fundament. 

SOMMER IN BANDENBURG ist ein schöner, ein grosser Theaterabend."

Rüdiger Braun, 04.09.'18, Märkische Allgemeine Zeitung

 

"Die sachliche Erzählhaltung, mit der Boris von Poser und sein Ensemble sich der Geschichte nähern, kommt zunächst ganz ohne vorauseilende Rührung aus, Einfühlung wird nur für Momente und nur versuchsweise zugelassen. Eine solche strenge Form traut man Laien meist nicht zu, die sollen oft nur fürs Authentische zuständig sein - Boris von Poser hat es ihnen aber zugetraut, und das lohnt sich."

Gabi Hift, 01.09.'18, Nachtkritik